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Die neuen Gesellen 2021/2022

Team Schwarz ist gefragt wie nie

 

Schornsteinfeger-Innung Koblenz tagte im ZEG

 

Sie sind gefragt wie nie zuvor: die Schornsteinfeger. Jeder möchte wissen, wie sich Energie sparen lässt. Doch trotz übervoller Terminkalender zeigte das „Team Schwarz“ Gemeinschaftsgeist.  Über 100 Mitglieder erschienen zur Innungsversammlung der Schornsteinfeger-Innung Koblenz. Dieses Mal fand die Tagung inklusive Ausstellung im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der HwK Koblenz statt.

 Krieg, Inflation, Energiekrise und noch ein bisschen Corona, 2022 hatte es in sich. „Ich habe allein in diesem Jahr schon so viele Vorbesuche gehabt wie in den gesamten neun Jahren zuvor“, schilderte Obermeister Florian Klein. Die Menschen in den Kehrbezirken seien verunsichert „und wollen unsere Expertise wissen. Es wird uns allen momentan viel abverlangt.“

 Die Energiekrise habe aber nicht nur eine Welle an Aufträgen zur Folge. Auch die Gewichtung der Arbeit des Schornsteinfegers, so der Experte, werde aufgemischt und ändere sich. Grund sei der Wille der Regierung, Wärmepumpen voranzubringen und zunehmend auf fossile Brennstoffe zu verzichten. In zehn Jahren könnte es 60 Prozent weniger Öl- und Gasheizungen geben.

 „Wir werden künftig noch mehr Arbeit haben, aber andere“, fasste der stellvertretende Landesinnungsmeister Jochen Scherne den dynamischen Prozess zusammen. Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich, Schall: Das Beispiel Luxemburg zeige, wie Schornsteinfeger als rar gesäte, aber wissenstechnisch breit aufgestellte Fachkräfte an Messungen und der Abnahme von Wärmepumpen auch hierzulande beteiligt werden könnten. „Im Moment kommen die Parteien auf uns zu“, so Scherne. Frage sei, wie und wo der Schornsteinfeger als Energieexperte über seinen bisherigen Aufgabenbereich hinaus eingesetzt werden könne.

 „Die Menschen wollen Sicherheit und wir tun alles, was uns mit unserem Fachwissen möglich ist“, wandte sich Florian Klein an seine Zuhörerschaft, verbunden mit einem herzlichen Dank an die Kollegen. Der einzelne Betrieb könne nicht alle Themenbereiche abdecken, „wir sollten uns gegenseitig helfen und die Arbeit aufteilen.“ Ein herzlicher Dank ging an Marita Schäfer von der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein, die „ihre“ Schornsteinfeger-Innung stets nach Kräften unterstützt.

 

 Weiter verwies Florian Klein auf einen Flyer des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks „Sicher heizen trotz Energiekrise“ (zu finden unter www.schornsteinfeger.de). Hintergrund: Damit sie nicht frieren müssen, werden Menschen erfinderisch. Ob Teelichtofen oder selbst verbautes, aus dem Internet erworbenes Ersatzteil für die Heizung: Die Schornsteinfeger haben schon einige Gefahrenstellen gesichtet, auch Feuerstätten stilllegen müssen. Immer den Experten zurate ziehen, so der dringende Appell.

 

 Eine erfreuliche Aufgabe schließlich erwartete das Koblenzer Team Schwarz, als es darum ging, die neuen Gesellen freizusprechen. Rund um die Ausbildung informierte Lehrlingswart Julian Redel. Das Qualitätsmanagement und die Statistik waren Themen für Björn Wilde sowie Achim Bürger. Und auch Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Horst Ewenz ist 25 Jahre Bezirksschornsteinfeger, 10 Jahre beschäftigt bei Wolfgang Scherer ist Christian Rausch, 10 Jahre beschäftigt bei Florian Klein ist Tim Posdziech und zwei Silberne Meisterbriefe konnten überreicht werden an Jens Untermair und Carsten Krämer.

 

 145 Kehrbezirke umfasst die Schornsteinfeger-Innung Koblenz. Verabschiedet wurden Bernd Rosenbach (Kümbdchen), Hubertus Hanz (Idar-Oberstein), Herbert Härig (Düngenheim), Michael Herrmann (Simmern), Ludwig Glaß (Emmelshausen), Wolfgang Krämer (Plaidt), Albert Kraemer (Illerich) und Manfred Krämer (Neuwied). Als neue Mitglieder begrüßt werden konnten Stefan Mohr (Kirchberg), Andreas Rauw (Hellenthal-Hollerath), Laura Gasteyer (Koblenz), Annika Seibold (Kaifenheim), Volker Schaaf (Kaisersesch), Sebastian Rosenberg (Maroth), Florian Schlich (Mendig), Stefan Rudolf (Andernach), Benjamin Hötzel (Winkelbach), Christian Schulze (Kesseling), Lars Roedig (Andernach), Mirko Grunder (Wiesbach) und Sascha Hens (Münstermaifeld).

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