Interner Bereich

Hier finden Sie Ihren
bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


Schornsteinfegerinnung Koblenz
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Schornsteinfegerinnung Koblenz
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Die Innung

Innungstruktur

Die Innung stellt
sich vor

Die Technische Prüfstelle

Der TPV

Infos zur Technischen
Prüfstelle

Seite 2 von 4
1 2 3 4

Ausbildung im Schornsteinfegerhandwerk

Mehr Informationen zum Ausbildungsberuf finden Sie hier.

Änderungen im Schornsteinfegerhandwerk

Der Landesinnungsverband Rheinland-Pfalz hat zu seinem Landesverbandstag 2012, unter Nutzung einer Vorlage der Kollegen aus Bayern, eine Broschüre herausgegeben, mit der Kunden über die Änderungen im Schornsteinfegerhandwerk informiert werden können.  
 
Auf ca. 15 Seiten werden die Tätigkeitsbereiche des Schornsteinfegerhandwerks dargestellt.
 
( Die PDF der Broschüre kann im Anhang zur Ansicht heruntergeladen werden).
 
 Schornsteinfeger, denen diese Broschüre zusagt, können im internen Bereich ein Bestellfax herunterladen. 
 

Kundeninformation des Schornsteinfegers

Seit vielen Jahren waren die Tätigkeiten und die Gebühren für Schornsteinfegerarbeiten in jedem Bundesland in einer eigenen Landes-Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) geregelt. Gebühren richteten sich nach festgesetzten Zeitgutachten und sicherten ein niedriges Preisniveau.
Um eine Einheitlichkeit in Preis und Leistung quer durch Deutschland zu erreichen, haben sich alle für das Schornsteinfegerwesen zuständigen Länderministerien im Mai 2006 auf einen Musterentwurf für eine bundesweit geltende Kehr- und Überprüfungsordnung geeinigt.
 
Diese Bundes-KÜO ist seit 1.1.2010 jetzt auch in Rheinland-Pfalz in Kraft. Damit gelten nun bundeseinheitliche Regelungen für Kehrungen, Überprüfungen und Messungen sowie die dafür zu erhebenden Gebühren. Ein Wunsch – nicht etwa des Schornsteinfegerhandwerks, sondern Wunsch und Ziel der Bundesländer.
 
Für Sie als Grundstückseigentümer ergibt sich aus der neuen Bundes-Kehr und Überprüfungsordnung neben der bundesweiten Einheitlichkeit und auch ein Plus an Service: Kehr-, Prüf- und Messtätigkeiten können zusammengelegt werden, wodurch die Anzahl von Vor-Ort-Terminen reduziert werden kann. Über die kehr,- prüf- und messpflichtigen Anlagen in Ihrem Gebäude und die dazu erforderlichen Bearbeitungsintervalle werden Sie mit einem Feuerstättenbescheid informiert. Ihr Bezirksschornsteinfeger ist verpflichtet, Ihnen diesen kostenpflichtigen Bescheid auszustellen. Bis Ende 2012 wird er dafür Sorge tragen, dass alle gesetzlichen Fristen und Vorgaben eingehalten werden, da Ihr Schornsteinfeger in den gewohnten Abständen zu Ihnen kommt. Er gewährleistet dadurch, dass Ihre Feuerungsanlagen weiterhin sicher und effizient funktionieren.
 
Ab 2013 können Sie die im Feuerstättenbescheid festgelegten Schornsteinfegerarbeiten frei an dafür zugelassene Schornsteinfeger vergeben. Für EU-Dienstleistungserbringer gilt dies bereits jetzt schon, sofern die dazu notwendigen Qualifikationen nachgewiesen werden können. Dann sind Sie als Grundstückseigentümer verpflichtet und müssen veranlassen, dass die im Feuerstättenbescheid vorgegebenen Arbeiten fristgerecht und ordnungsgemäß ausgeführt werden. Zum Nachweis hat der Gesetzgeber ein Formblattverfahren vorgeschrieben. Sie sehen, vieles wird anders als bisher und komplizierter.
 
Bislang brauchten Sie sich um die Einhaltung der Fristen zur Arbeitsausführung nicht selbst zu kümmern. Dies kann auch künftig -also auch nach 2013 - so bleiben, denn Ihr Schornsteinfeger wird dies auch weiterhin gerne für Sie übernehmen.
 
Im kommenden Jahr wird es auch eine Veränderung bei der Umweltschutzmessung an Ihrer Heizungsanlage geben. Die bislang in der jährlichen Sicherheitsüberprüfung der Abgaswege enthaltene Messung auf Abgasverlust und Schadstoffausstoß ist – so will es der Gesetzgeber - nur noch alle 2 bzw. alle 3 Jahre vorgeschrieben. Die Sicherheitsprüfung wird aber nach wie vor jährlich durchgeführt. Dabei kann Ihnen Ihr Schornsteinfeger, wie gewohnt, jedes Jahr die Abgasverlustmessung und damit die neutrale Bewertung Ihrer Heizung durchführen.  Sie behalten so auch künftig den Überblick, ob Ihre Heizung sicher und energiesparend funktioniert.
 
Wenn Sie noch Fragen haben –  rufen Sie einfach Ihren zuständigen Schornsteinfeger an.   
 

Pellets auf dem Vormarsch

Schornsteinfeger unterstützen Alternative zu Öl und Gas


Mitglieder der Schornsteinfegerinnung Rheinhessen (Rheinland-Pfalz) waren zusammen mit Kollegen der Kreisgruppe Wiesbaden (Hessen) zur Information bei der Firma IWO-Pellet Rhein-Main in Offenbach. Die IWO Pellet GmbH ist ein junges, regional ausgerichtetes Unternehmen zur Herstellung von Holzpellets. Nichts Besonderes könnte man meinen, wenn da nicht das außergewöhnliche Produktionsverfahren der Rohstoffbehandlung wäre.
 
Der Betrieb, Anfang Dezember 2007 gegründet, befindet sich auf dem Betriebsgelände des ehemaligen Chemiegroßkonzerns Höchst AG in Offenbach. Neben der vorhandenen, technischen Infrastruktur gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft eine Kunststoffproduktion, deren Produktionsdampf als Abwärme von der Firma IWO Pellet zur Trocknung und Konditionierung des Sägespänerohmaterials verwendet wird. Diese umweltschonende und vor allem energiesparende Art der Pelletproduktion war Grund dafür, die Firma IWO Pellet GmbH in die Umweltallianz des Landes Hessen auszunehmen. Das Verfahren vermeidet den Verbrauch von jährlich etwa 2,5 Millionen Litern frischen Trinkwassers. Die Produktionskapazität des jungen Unternehmens soll schrittweise bis auf 25.000 Jahrestonnen ausgebaut werden. Bei der Vermarktung der Pellets, deren Rohstoff ausschließlich aus Sägewerken der Umgebung stammt, sollen die Schornsteinfeger aus der Region mithelfen. Dazu waren Kollegen aus Rheinhessen und Wiesbaden zur Information nach Offenbach eingeladen worden.

Martin Bentele, gelernter Forstwirt und Geschäftsführer des Deutschen-Energie-Pellet-Verbandes informierte über die Perspektiven für das Heizen mit Holzpellets in Deutschland. Er prognostiziert für die Jahre 2008/2009 einen Anstieg von mehr als 30% - nicht zuletzt wegen der aktuellen Preisentwicklung auf dem Markt für fossile Energieträger. Mit einer Versorgungsverknappung des Brennstoffes Pellets sei auch bei steigender Nachfrage keinesfalls zu rechnen, so Bentele, schließlich sei Deutschland in Europa das Land mit den größten Holzvorräten von insgesamt 3.381 Millionen m³. In Europa gibt es derzeit etwa 450 Pelletproduktionsstätten und davon allein 60 in Deutschland. Zehn neue Produktionsstätten seien derzeit im Bau bzw. in der Planung. Alle Pelletproduktionen in Deutschland zusammen hätten eine Produktionskapazität von rund 2,3 Millionen Tonnen, wovon aktuell lediglich etwa 1,3 Millionen auf dem Angebotsmarkt seien. Der Inlandsverbrauch liege bei etwa 25 % der möglichen Produktionskapazität. Die aktuelle Überkapazität und die Tatsache, dass noch mehr Pelletwerke hinzu kommen, sei Grund für die Annahme, dass sich die Pelletpreise langfristig stabil bei 180 bis 200 Euro je Tonne einpendeln würden. Dieses stabile Preisniveau in Verbindung mit inländischer Rohstoffgewinnung, so Bentele in seinem Fazit, spreche dafür, dass Pelletheizungen in zunehmendem Maß Verbreitung finden als Alternative zur Öl- und Gasheizung. Bei den aktuellen und wahrscheinlich noch steigenden Öl- und Gaspreisen amortisiere sich eine neue Pelletheizung allein durch die Brennstoffkosteneinsparung in weniger als 5 Jahren.

Interessant in diesem Zusammenhang war auch die Ankündigung von Herrn Müller-Veit - er ist der Vertriebsleiter der Firma IWO Pellet GmbH - ein firmeneigenes Förderprogramm starten zu wollen, das einen 20%igen Investitionskostenzuschuß vorsieht, bei einer Vertragslaufzeit von nur 5 Jahren, wobei die neue Pelletheizung von Anfang an Eigentum des Betreibers bleibe. Die Schornsteinfeger könnten, so Müller-Veit, hierbei Partner in Planung, Beratung und Koordination für die Abgasanlage, die Brennstofflagerung und die Heizungstechnik sein. Die rund 30 Schulungsteilnehmer vereinbarten die Fortsetzung der Kooperation mit der IWO Pellet GmbH in Form weiterer Schulungen und Informationen, um künftige Pelletkunden optimal und frühzeitig beraten zu können.

Michael Bauer
LIV-RLP Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Das Handwerk

Informationen

Infos zum Handwerk

Die Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Informationen zur Ausbildung