Interner Bereich
Schornsteinfegerinnung Koblenz
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

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Die Technische Prüfstelle

Der TPV

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Prüfstelle

Ausbildungsinhalte


Im 1. und 2. Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:

* auf welchen Rechtsgrundlagen das Schornsteinfegerwesen beruht, zum Beispiel das Schornsteinfegergesetz,
* wie man die Betriebs- und Brandsicherheit von Einrichtungen und Anlagen, zum Beispiel Schornsteine, Verbindungsstücke, Feuerstätten, Brennstofflager, Lüftungsanlagen, beurteilt
* was man über das Brandverhalten von Baustoffen wissen muss,
* wie man betriebsbedingte Umweltbelastungen vermeiden kann,
* wie man technische Unterlagen wie Skizzen, Zeichnungen und Belegungspläne liest, erstellt und anwendet
* worauf es beim Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen ankommt
* wie man Mängel und Funktionsstörungen feststellt, zum Beispiel an Arbeitssicherheitseinrichtungen, Schornsteinen, Abgasleitungen und Lüftungsanlagen, Heizräumen oder Feuerstätten
* wie die festgestellten Mängel mit Hilfe von Skizzen dokumentiert werden
* wie man Funktionskontrollen durchführt und wie Temperaturen, Abgasbestandteile, Emissionen und Schadstoffe gemessen und geprüft werden
* welche unterschiedlichen Kehr- und Reinigungsverfahren es gibt und wie man sie anwendet
* wie man Abgaswegeprüfungen und CO-Messungen durchführt
* wie man dem Kunden das Arbeitsergebnis erläutert

Schließlich erfahren die Auszubildenden im 3. Ausbildungsjahr:

* wie man Prüfberichte erstellt
* welche Ursachen Korrosion, Schornsteinversottung und Schornsteindurchfeuchtung haben können
* wie man Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr durchführt
* welche Möglichkeiten der Energieeinsparung und des Einsatzes von Umwelttechnik es gibt und wie man den Kunden dazu berät
* wie man Arbeits-, Mess- und Prüfberichte erstellt und auswertet
* wie man Feuerungs- und Lüftungsanlagen im Hinblick auf Auftrieb, Volumenstrom und Querschnitt beurteilt

Während des theoretischen Unterrichts in der Berufsschule:

erwirbt man grundlegende Kenntnisse auf verschiedenen für den Beruf wichtigen Gebieten, zum Beispiel über:

* Bau- und Energietechnik
* Feuerungsanlagentechnik
* Immissions- und Umweltschutz
* Messen, Steuern, Regeln

Rechtsgrundlagen:

* Verordnung über die Berufsausbildung zum Schornsteinfeger/zur Schornsteinfegerin
* Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Schornsteinfeger/in, Beschluss der Kultusministerkonferenz

Ausbildungsabschluss, Nachweise und Prüfungen

Ausbildungsabschluss

Abschlussprüfung gemäß § 31 HwO (Ausbildungsbereich Handwerk)

Erforderliche Nachweise

Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung sind:

* das während der Ausbildung in Form eines Ausbildungsnachweises geführte Berichtsheft
* die Teilnahme an der Zwischenprüfung.

Erforderliche Prüfungen

Zwischenprüfung

Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes wird eine Zwischenprüfung durchgeführt. Sie besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil und soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden. Sie erstreckt sich auf die Inhalte der betrieblichen Ausbildung des 1. und 2. Ausbildungsjahres und den Lehrstoff des Berufsschulunterrichts, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

Abschlussprüfung (Gesellenprüfung)

In der Abschlussprüfung soll die Facharbeiterqualifikation, also die Befähigung zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit, die selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt, nachgewiesen werden. Sie besteht aus den Teilen Fertigkeitsprüfung und Kenntnisprüfung (schriftlich und mündlich) und erstreckt sich auf die Inhalte der betrieblichen Ausbildung und den Lehrstoff des Berufsschulunterrichts, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

Geprüft wird in der Fertigkeitsprüfung das Durchführen von 6 Arbeitsproben (höchstens 5 Stunden) und das Anfertigen von 2 Prüfungsstücken (höchstens 2 Stunden).

* Als Arbeitsproben kommen insbesondere in Betracht: das Auswählen und Vorbereiten von Geräten für eine Arbeitsaufgabe, das Überprüfen, Reinigen und Beurteilen einer Lüftungsanlage, das Feststellen, Beurteilen und Dokumentieren der Betriebs- und Brandsicherheit einer Feuerungsanlage, einer Lüftungsanlage und eines Aufstellraums für Feuerstätten
* Als Prüfungsstücke kommen insbesondere in Betracht: das Messen, Überprüfen und Dokumentieren der Betriebs- und Brandsicherheit einer technischen Anlage, das Messen, Überprüfen und Dokumentieren der Emissionswerte einer technischen Anlage.

Im schriftlichen Prüfungsteil, der insgesamt 6 1/2 Stunden in Anspruch nimmt, wird in den Fächern Technologie, Technische Mathematik, Technisches Zeichnen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft. Die mündliche Prüfung im Fach Technologie hat die Kundenberatung zum Thema.

Bei nicht eindeutigen Prüfungsergebnissen in der schriftlichen Prüfung kann eine zusätzliche ergänzende mündliche Prüfung durchgeführt werden. Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils in der praktischen und schriftlichen Prüfung und im Fach Technologie mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind. Nicht bestandene Abschlussprüfungen können nach dem Berufsbildungsgesetz zweimal wiederholt werden.

Abschlussbezeichnung

Die Abschlussbezeichnung lautet: Schornsteinfeger/Schornsteinfegerin.

Das Handwerk

Informationen

Infos zum Handwerk

Die Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Informationen zur Ausbildung